Osterfestspiele

Nachtkritik "Lohengrin": Am Tatort Brabant wechselt die Perspektive

Ein bislang unbeachteter Mordfall rückt ins Zentrum der Opern-Neuproduktion bei den Osterfestspielen Salzburg. Mit dem "Lohengrin" präsentiert sich Dirigent Christian Thielemann ein vorerst letztes Mal in seiner Kernkompetenz.

Eine Frau wird des Mordes an ihrem Bruder beschuldigt und wünscht sich einen Retter und Beschützer herbei, der ihren Ankläger zur Strecke bringt. So kennt man Richard Wagners "Lohengrin" seit seiner Uraufführung 1850. Doch was wäre, wenn Elsa von Brabant ihren Bruder Gottfried wirklich umgebracht hat? Grund dazu hätte die dynastisch Benachteiligte. Was bewirkt ein solcher Perspektivwechsel in dieser "romantischen Oper"? Diese Frage verhandeln Jossi Wieler, Anna Viebrock und Sergio Morabito in ihrer Neuinszenierung bei den Osterfestspielen Salzburg.

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