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Schwitz! Stöhn! Schnauf! Wie wir fit werden wollen

Elisa Wimmer (13) hat sich die aktuellen Fitnesstrends angesehen.

Symbolbild SN/stockadobe-kalinichenkod
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Fitness ist ein wichtiger Teil im Leben vieler Jugendlicher. Die Motive sind unterschiedlich. Manche bewegen sich der Gesundheit zuliebe, andere wollen einfach den "perfekten" Körper mit definierten Muskeln. Ich stelle euch die angesagtesten Fitnesstrends vor:

Home-Workouts

In den Lockdowns waren die Fitnessstudios geschlossen. Die meisten Jugendlichen können sich ein Abo im Fitnessstudio ohnehin nicht leisten, aber auch die, die vorher regelmäßig dort trainierten, mussten sich in dieser Zeit zu Hause fit halten. Praktischerweise findet man unzählige Workouts im Internet, zum Beispiel auf YouTube. Man kann fast alle Muskeln mithilfe von Home-Workouts trainieren. Bekannte Fitness-YouTuber sind Chloe Ting (22,5 Mill. Abonnenten), Pamela Reif (8,1 Mill.) und Sascha Huber (1,4 Mill.). Meine Freundinnen und ich trainieren gerne mit den Workouts von Pamela Reif und Paulina Wallner. Von den beiden gibt es tolle Workout-Pläne, die zum regelmäßigen Training motivieren.

Equipment

Es gibt verschiedenstes Equipment, um das Training noch intensiver und abwechslungsreicher zu machen. Das sind beispielsweise Therabänder, Gewichtsmanschetten, Kettlebells und natürlich die klassischen Hanteln. Ein Comeback erlebt gerade der Hula-Hoop-Reifen. Macht richtig Spaß und bringt eine schlanke Taille. Voll im Trend sind auch Sport-Smartwatches. Dabei handelt es sich um digitale Uhren, die Schritte, verbrannte Kalorien und die Herzfrequenz aufzeichnen. Zusätzlich lässt sich auch der Schlaf überwachen. Diese Uhren sind allerdings ziemlich teuer.


Achtsamkeit

Auch der bewusste Umgang mit sich selbst hat zuletzt an Bedeutung gewonnen. Eine kurze Yoga-Einheit nach einem anstrengenden Schultag wirkt Wunder! Auch Meditation habe ich in der letzten Zeit öfter mal ausprobiert. Für mich war das etwas völlig Neues, da man eigentlich "nur" still dasitzt. Es tut aber wirklich gut, man hat danach tatsächlich das Gefühl der tiefen Entspannung. Für Yoga und Meditation kann ich Mady Morrison (zwei Mill. Abonnenten) empfehlen. Viele meiner Mitschülerinnen machen ihre Routinen jeden Abend.


Ernährung

Neben dem regelmäßigen Training ist natürlich auch die richtige Ernährung entscheidend. Wer auf viele tierische Fette und viel Zucker verzichtet und häufig Vitamine und Ballaststoffe zu sich nimmt, kommt deutlich schneller ans Ziel. Eine sehr proteinreiche Ernährung hilft dabei, schnell Muskeln aufzubauen. Wer abnehmen will, sollte einfach weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbrennt. Klingt einfach, meistens scheitert es aber an der Disziplin. Wichtig ist, das zu essen, was einem guttut. Heißt: Nach einem saftigen Apfel und einer Handvoll Nüssen ist man viel konzentrierter und hat lange Energie. Ein Schokoriegel macht zwar kurz glücklich, danach wird man aber schnell müde und die Energiereserven sind bald aufgebraucht. Man sollte sich nicht schuldig fühlen, wenn man mal einen Burger oder eine Tafel Schokolade isst. Hier gilt das Prinzip "einmal ist keinmal".

Generell ist es meiner Meinung nach wichtig, dem Fitnesswahn nicht allzu viel Bedeutung zu schenken. Man sollte auf gar keinen Fall mehr trainieren, als einem guttut, und keinesfalls hungern. Mehr Sport zu machen und sich gesund zu ernähren sollten allerdings unbedingt auf die Liste der Neujahrsvorsätze kommen. Vielleicht klappt es ja.
Freuen wir uns also auf ein sportliches und gesundes 2022!


Aufgerufen am 29.05.2022 um 12:35 auf https://www.sn.at/jungeseite/schwitz-stoehn-schnauf-wie-wir-fit-werden-wollen-116198425

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