Blick auf die Tabelle interessiert Óscar García nicht

Kein anderer Trainer hat bei Red Bull Salzburg eine höhere Siegquote als der Spanier Óscar García. Der schwache Saisonstart ist auch vergessen.

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Bullenstall Alexander Bischof

Das erste Viertel der Bundesligasaison wird mit den Spielen heute, Samstag, und morgen, Sonntag, beendet. Aus eigener Kraft kann Meister Red Bull Salzburg die Tabellenführung nach neun Runden nicht mehr übernehmen. Das allein ist schon eine kleine Überraschung. Sollte Spitzenreiter Sturm Graz das Heimspiel gegen Wolfsberg gewinnen, dann kann die Truppe von Trainer Óscar García frühestens im ersten Spiel des zweiten Viertels im direkten Duell gegen die Elf von Franco Foda am 2. Oktober in der Bullen-Arena Platz eins erobern.

Aber zum aktuellen Zeitpunkt blickt Óscar García auch nicht mit sehr viel Interesse auf die Tabelle. "Wichtig ist, dass wir nach einem nicht sehr guten Start wieder Boden gutgemacht haben. Auf die Tabelle schaue ich erst wenige Runden vor Saisonende", erklärte der Spanier, der seine zuletzt in der Liga stark spielende Truppe vielleicht an einem Punkt ändern muss. Mittelfeldmotor Konrad Laimer, der in Altach in der vergangenen Saison sein erstes Bundesligator erzielt hatte, plagen Oberschenkelprobleme. Dabei wäre der lauf- und zweikampfstarke Youngster gerade gegen die meist sehr robust auftretenden Altacher für die Bullen enorm wichtig. "Altach agiert stark im Konter und tritt gut organisiert auf. Es ist ganz schwierig, gegen sie zu spielen", betonte Óscar García. Gibt es ein Rezept, das zum Erfolg führt? "Ganz einfach. Wir müssen ein Tor mehr erzielen als der Gegner", sagte der Salzburg-Coach mit einem breiten Grinsen. Unter dem Spanier haben die Bullen 67 Prozent der Spiele in der Bundesliga gewonnen. Kein anderer Trainer hatte bei den Salzburgern zuvor eine höhere Siegquote. Auch nicht Adi Hütter, der mit seiner hervorragenden Arbeit in Bern weiter für Aufsehen sorgt. Für derart großes, dass er sogar bei Werder Bremen ein Thema ist.

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