Ein Tor des Königstransfers liegt in der Luft

Bei den Bullen wartet der Nationalspieler aus Israel noch auf seinen ersten Treffer in einem Pflichtspiel.

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Bullenstall | Fußball Red Bull Salzburg Alexander Bischof
Ein Tor des Königstransfers liegt in der Luft SN/GEPA pictures
Munas Dabbur ist bei Red Bull Salzburg noch glücklos.

Er war der Königstransfer von Red Bull Salzburg in der vergangenen Übertrittszeit. Für Torjäger Munas Dabbur überwiesen die Salzburger etwa 3,5 Millionen Euro an die Grasshoppers. In Zürich hatte sich Dabbur den Titel des Torschützenkönigs in der Schweizer Liga gesichert. Bei den Bullen wartet der Nationalspieler aus Israel noch auf seinen ersten Treffer in einem Pflichtspiel. Aber gegen Wolfsberg lag ein Treffer Dabburs schon in der Luft. Der 24-Jährige wirkte überaus präsent, zeigte auch in vielen Phasen seine Dribbelstärke. Nur beim Abschluss wollte es noch nicht so richtig klappen. Ob er allerdings am linken Flügel seine Qualitäten richtig ausspielen wird können, bleibt einmal abzuwarten. Salzburg-Trainer Óscar García sieht jedenfalls keinen Grund, das System mit drei Angreifern und Dabbur auf der linken Seite zu ändern. "Er spielt ja auch nicht ganz außen, nicht Flügelstürmer, sondern eher mehr zentral", erklärte García.

Und auch Dabbur, der bei den Grasshoppers meist Mittelstürmer spielte, macht sich über seine Position weniger Gedanken. "Ich habe diese Position schon unter Óscar García in Tel Aviv gespielt. Es ist auch nicht die Frage der Position, denn wie man gesehen hat, hatte ich auch als Flügel viele Chancen", betonte der regierende Schweizer Torschützenkönig. Chancen vergeben, den Elfmeter wie ein Schlitzohr geschickt herausgeholt, Dabbur war die auffälligste Erscheinung in der Bullen-Arena. Für sein Selbstvertrauen wäre es jetzt enorm wichtig, nach sechs Pflichtspielen erstmals zu treffen. Darauf baut auch Óscar García: "Er ist noch neu hier in Salzburg, muss sich noch etwas anpassen, aber ich bin überzeugt, wenn er sein erstes Tor geschossen und einen Lauf hat, dann werden wir viel Positives sehen."

Wie vielleicht auch von Wanderson, der nach seiner Einwechslung auf dem rechten Flügel für Schwung sorgte. Durchaus möglich, dass der Neuzugang schon am Mittwoch gegen Tirana in der Startelf steht. Noch dazu, wo er bei Óscar García einen hohen Stellenwert genießt: "Ich bin sehr glücklich, dass wir ihn verpflichten konnten. Das ist ein Spieler, den ich holen wollte. Wanderson wird uns helfen, wie man gegen Wolfsberg sehen konnte."

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