Nationalspieler verpasst eine sehr harte Zeit

Munas Dabbur darf nicht ins Trainingslager von Red Bull Salzburg nach Dubai reisen. Der israelische Teamkicker erhielt kein Visum - und bereitet sich nun mit dem FC Liefering in Spanien auf die Saison vor.

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Bullenstall Alexander Bischof
Kein Visum: Munas Dabbur bleibt in Salzburg unglücklich. SN/gepa pictures
Kein Visum: Munas Dabbur bleibt in Salzburg unglücklich.

Sonntag um 6.30 Uhr ging es für Fußballmeister Red Bull Salzburg mit dem Bus nach München, wo die Truppe von Trainer Óscar García um 10.10 Uhr mit dem Flugzeug via Abu Dhabi ins Trainingslager nach Dubai reiste. Heute, Montag, findet die erste von zwölf Trainingseinheiten statt. Und Jonatan Soriano und Co. sollten ordentlich ins Schwitzen kommen. Denn Óscar García will bis 31. Jänner die Zügel anziehen. "Der Schwerpunkt liegt im technisch-taktischen Bereich. Aber um da auf höchstem Niveau agieren zu können, müssen wir auch die körperlichen Voraussetzungen schaffen, es wird für meine Spieler eine sehr harte Zeit", betonte der Spanier.

Diese wird Munas Dabbur verpassen. Der Nationalspieler aus Israel bleibt in Salzburg weiter vom Pech verfolgt. Sportlich lief es für den Angreifer im vergangenen Herbst nicht nach Wunsch, dann stoppten Dabbur Verletzungen und nun verpasst der Angreifer auch das Trainingslager des Meisters. Für den 24-Jährigen gab es bis Sonntag trotz des fristgerechten Einreichens des Visumantrags noch keine Antwort bzw. eine Einreiseerlaubnis in das Arabische Emirat Dubai. Dabbur wurde daher ins Trainingscamp des FC Liefering ins spanische Malaga beordert. Jubeln wird der Israeli darüber kaum, denn im Kampf um einen Stammplatz wäre es mit Sicherheit vorteilhafter, Pluspunkte vor den Augen des Chefcoaches sammeln zu können.

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