Peter Zeidler erfolgreicher als Óscar García

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Bullenstall Michael Unverdorben

Das 2:2 gegen den WAC hat bei Red Bull Salzburg Spuren hinterlassen. Einerseits, weil die Bullen offenbar das Siegen verlernt haben und nun schon drei Bundesliga-Runden auf einen vollen Erfolg warten. Andererseits, weil man zum ersten Mal seit 54 Spielen nach einer Zwei-Tore-Führung wieder Punkte abgeben musste. Das war zuletzt im April 2015 beim 3:3 gegen Rapid passiert.

Und noch ein Umstand dürfte den Verantwortlichen beim Fußballmeister sauer aufstoßen: Vor einem Jahr hatte man unter Trainer Peter Zeidler zum gleichen Zeitpunkt um zwei Zähler mehr auf dem Konto (21 Punkte, 26:17 Tore). Wenig später war die Red-Bull-Ära von Zeidler vorbei. Sein Nachfolger Óscar García kommt nach elf Bundesliga-Spieltagen auf 19 Punkte und 19:9 Tore.
Da klingt es fast wie ein Hohn, dass Peter Zeidler bei seinem neuen Verein eine bemerkenswerte Serie hingelegt hat. Der FC Sion, den der geschasste Deutsche als Tabellenletzter übernommen hatte, ist in der Schweizer Super League nach dem 4:2 gegen Grasshoppers Zürich bereits sechs Ligaspiele ungeschlagen. In der Tabelle liegt Zeidler mit Sion nun an dritter Stelle, noch vor Adi Hütters Young Boys Bern.

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