Stefan Lainer bei Jesse Marsch

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Bullenstall Gerhard Öhlinger

War er's oder war er's doch nicht? Jesse Marsch ist zwar derzeit in Salzburg in aller Munde, doch in letzter Zeit nicht an seiner zukünftigen Arbeitsstätte zugegen gewesen. Der Mann mit Haube, der am Sonntag beim Bundesligaspiel an der Seite von Christoph Freund von einem entfernten Balkon aus zuschaute, sei es jedenfalls nicht gewesen: "Jesse war zuletzt vor vier Monaten in Salzburg", stellte der Sportdirektor richtig.

Wenn Marsch nicht nach Salzburg kommt, müssen die Salzburger zu Marsch reisen. Zumindest für Stefan Lainer gilt das, denn der Verteidiger hat die zwei trainingsfreien Tage genützt und ist am Montag nach Leipzig gefahren. Dort konnte er im Lauf des Besuchs bei seinem Freund Konrad Laimer die Arbeit des Noch-Assistenztrainers beim Schwesterclub RB aus erster Hand beobachten.

Ob er selbst in der kommenden Saison überhaupt noch unter Jesse Marsch spielen wird, ließ Lainer im Gespräch mit den "Abstaubern" auf Sky Sport Austria offen: "Wir müssen jetzt unsere Aufgaben erledigen, damit wir Champions League spielen können." Bei ihm sei noch keine Entscheidung über die Zukunft gefallen. Salzburg werde ihm aber kein zweites Mal einen Wechsel verwehren: "Man lernt dazu..."

Mehrere Wochen pausieren muss Innenverteidiger Marin Pongracic. Er hat sich gegen Sturm Graz einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und kann voraussichtlich erst im Saisonfinish wieder spielen. Der 21-Jährige war nach einem Muskelbündelriss erstmals nach sechs Wochen wieder auf dem Platz gestanden.

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