Vom Ex-Bullen droht Meister die größte Gefahr

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Bullenstall Alexander Bischof

Mit Red Bull Salzburg gewann Stefan Maierhofer 2012 den Titel in der österreichischen Bundesliga. Morgen, Samstag, kehrt der robuste Torjäger mit Mattersburg in die Red-Bull-Arena zurück. Mit Neuverpflichtung Maierhofer haben die Burgenländer die ersten beiden Saisonspiele gewonnen und den letzten Tabellenplatz verlassen. Großen Anteil daran hatte der 2,02 Meter große Stürmer. Das weiß auch Salzburg-Trainer Óscar García. "Mattersburg wird sicher versuchen, mit langen, hohen Bällen Maierhofer ins Spiel zu bringen. Er kann die Bälle auch gut ablegen", sagte Óscar García.

Perfekt sind auch die Salzburger in die Saison 2017 gestartet. Es spricht alles dafür, dass der Meister auch die dritte Partie in Folge gegen einen Tabellennachzügler für sich entscheidet. Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner fühlt sich mit seiner Elf in der Rolle des krassen Außenseiters aber nicht unwohl. "In den ersten beiden Saisonspielen standen wir mächtig unter Druck. Wir mussten fast gewinnen. Ich werde meinen Spielern auch sagen, dass sie gegen Salzburg befreit in die Partie gehen können", sagte Baumgartner. Zwar hat Mattersburg in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel gewonnen, aber Michael Perlak und Co. wissen, wie man Salzburg schlagen kann. Beim 2:1-Heimspielsieg gelang den Burgenländern sogar das Kunststück, den Meister nach einem Rückstand zu besiegen. Das gelang sonst in dieser Saison keiner Mannschaft.

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