Wie Viktor Orbán die Medien gleichgeschaltet hat

Was passiert, wenn ein Land auf Regierungslinie gebracht wird? Eine ungarische EU-Korrespondentin berichtet.

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Ungarn und sein Regierungschef Viktor Orbán sind für viele EU-Politiker, Beobachter und Bürger, was Österreich zu Zeiten von Jörg Haider und der ersten ÖVP-FPÖ-Regierung war. Der Reibebaum, das Gruselszenario. Alles, was nicht zur Idee eines vereinten, gesellschaftsliberalen und offenen Europa passt. Wenn das EU-Parlament heute, Dienstag, darüber diskutiert, ob gegen Ungarn ein EU-Rechtsstaatlichkeitsverfahren gestartet werden soll, wird Katalin Halmai aufmerksam zuhören. Sie ist seit fast 35 Jahren Journalistin und seit 17 Jahren in Brüssel und hat auf verschiedene Arten erlebt, wie weit Orbáns Arm reicht. Vor zwei Jahren wurde "Népszabadság", eine der bekanntesten oppositionellen Zeitungen des Landes, für die sie damals arbeitete, eingestellt.

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