Die Zeller mussten 36.000 Fische pro Jahr an den Erzbischof liefern

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Josef Hölzl (Mitte) war einer der letzten Berufsfischer in Zell am See. 1925 fing er diese 15 Kilo schwere Seeforelle. Rechts der Metzgerwirt und spätere Bürgermeister Sebastian Hörl, links vermutlich ein Urlaubsgast. SN/bezirksarchiv pinzgau
Josef Hölzl (Mitte) war einer der letzten Berufsfischer in Zell am See. 1925 fing er diese 15 Kilo schwere Seeforelle. Rechts der Metzgerwirt und spätere Bürgermeister Sebastian Hörl, links vermutlich ein Urlaubsgast.

Die jüngsten Untersuchungen mit dem Echolot zeigten, dass der Zeller See ungemein fischreich ist. Vor allem der Bestand der mit den Forellen verwandten Renken, die auf beste Wasserqualität angewiesen sind, ist groß.

Das war nicht immer so, wie die Aufzeichnungen über die Berufsfischerei zeigen, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. 1370 schickte Erzbischof Pilgrim Fischer vom Chiemsee in den Pinzgau, die den Zellern das Fischen mit dem Netz zeigten und große Mengen von Renken erbeuten konnten. In der ...

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