Sechs seltsame Dinge, die bei Auslosungen passierten

WM-Auslosung bei Wladimir Putin. Da wird's nichts zu lachen geben. Im Gegensatz zu manchen anderen Los-Prozeduren der Vergangenheit.

Autorenbild
Hauptsache Sport Gerhard Öhlinger
Im Cup haben auch die Kleinen eine Chance.  SN/youtube
Im Cup haben auch die Kleinen eine Chance.

Rod hat Spaß. Auslosung im schottischen Cup 2016/17. Rod Stewart hat sichtlich schon einen in der Krone, die würdigen Herren vom Verband versuchen ernst zu bleiben. Rod hat seine Gaudi, weil er weiß: Am Ende gewinnt sowieso wieder Celtic.

How bizarre. England lost seinen Ligacup in Bangkok aus. Der Ton bleibt irgendwo zwischen Thailand und dem Vereinigten Königreich liegen. Und am Ende des Stummfilms hat Charlton Athletic gleich zwei Gegner. Darauf einen Schluck Carabao!

Sepp hat's vergurkt. WM-Auslosung für Spanien 1982. Teams mussten neu gelost werden, die Trommeln funktionierten nicht, die Kugeln fielen auseinander. Der Name des etwas überforderten Zeremonienmeisters, dem alsbald sein vielsprachiges Lächeln einfror: J. S. Blatter. Der Mann war eindeutig für höhere Aufgaben qualifiziert.

Zähl'n Se mal durch. Deutsche Gründlichkeit beim DFB-Pokal, was soll da schief gehen? Es geht. Aber die Zeitlupe löst alles auf: Die Losfee, Fußballerin Nia Künzer, hat zu dynamisch durchgemischt.

Very scottish. Noch einmal die Schotten. Köstlich, wie sich alle bemühen, ernst zu bleiben - bis am Ende einer doch losprustet. Das Resultat des Kuddelmuddels: Celtic wurde gegen die Rangers gelost und hat deshalb diesmal nicht gewonnen.

Groß gegen klein. Zum Abschluss ausnahmsweise die Schotten. Da fällt uns nur noch ein: Schönes Sakko. Schöne Krawatte. Und außerdem: Der Cup hat eben eigene Gesetze.

Aufgerufen am 19.01.2018 um 10:47 auf https://www.sn.at/kolumne/hauptsache-sport/sechs-seltsame-dinge-die-bei-auslosungen-passierten-21162310

Schlagzeilen