Vor 40 Jahren: Boxing Day in Österreich

Fußball am Stefanitag, dieses Vergnügen haben Fans hierzulande schon lange nicht mehr genossen. Ein Terminchaos machte es 1977 möglich.

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Hauptsache Sport Gerhard Öhlinger
Winterfußball.  SN/gepa
Winterfußball.

Als sich das Nationalteam durch Schneckerl Prohaskas Spitz von Izmir für die WM 1978 in Argentinien qualifizierte, dämmerte den Funktionären, dass es im Terminkalender eng werden würde. Also wurde die Winterpause radikal gekürzt und das beliebte Stadthallenturnier gestrichen. Und das Cup-Achtelfinale zwängte man zwischendurch rein, mit einer Reihe von Spielen am 26. Dezember.

Und so mühten sich, lange vor den ersten Rasenheizungen, zu Stefani auf Eis, Schnee und Schlamm spätere Argentinien-Helden wie Prohaska, Erich Obermayr, Hans Krankl oder Gerhard Breitenberger. Es folgte die kürzeste Winterpause in Österreichs Fußballgeschichte: Schon am 14. Jänner mussten die Kicker wieder zur Meisterschaft antreten.

Die Resultate vom 26. 12. 1977:
Kapfenberg - Rapid 1:1 n. V., 4:5 n. Elfm.
VOEST Linz - ASK Salzburg 5:0
Austria Wien - Admira/Wacker 5:0
Villacher SV - LASK 1:3
Vienna - St. Veit 0:0 n. V., 4:5 n. Elfm.

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