Ski-Weltcup: Statt Jubiläumsparty eine Absage

Der Herren-Riesentorlauf wird aber nachgeholt - vermutlich in den Dolomiten.

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Im Skizirkus Michael Smejkal
Abbau des Zielbogens am Sonntag beim Weltcup in Sölden. SN/gepa pictures
Abbau des Zielbogens am Sonntag beim Weltcup in Sölden.

Erst hatte man wochenlang auf Schnee gehofft, dann kam er zum falschen Zeitpunkt: Satte 50 Zentimeter Neuschnee machten Sonntag den Weltcupauftakt der Herren in Sölden unmöglich. Das war auch im Vorjahr schon so, aber dennoch ist heuer etwas neu: Nach heftigen Diskussionen gab es im Frühjahr eine Regeländerung durch die FIS, Auftaktrennen werden künftig auch nachgeholt. Der Riesentorlauf soll schon bis Weihnachten stattfinden, da es im Jänner und Februar ohnedies kaum mehr eine freie Lücke im Kalender gibt. Die einzigen Möglichkeiten sind da Val d'Isère (wo am 8. und 9. Dezember schon Slalom und Riesentorlauf anstehen) oder die Lücke zwischen Alta Badia (17. Dezember) und Madonna (22. Dezember). Entscheiden will die FIS schon am heutigen Montag. Das heißt, dass man schon einen Kandidaten hat, vermutlich wird in Italien gefahren werden. Für die ÖSV-Teams heißt es nun Trainingspisten suchen bis zur Weltcupfortsetzung am 18. November im finnischen Levi. Der ÖSV wird vor dem Slalom am Polarkreis wie üblich in Kåbdalis (Schweden) trainieren, diesmal mit Damen und Herren. Für Marcel Hirscher und Anna Veith steht aber zuvor noch ein anderer wichtiger Termin rot im Terminkalender: die Sport-Gala in Wien am kommenden Mittwoch.

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