WM-Serie mit Saalbach 2025?

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Im Skizirkus Christian Mortsch
Bartl Gensbichler (ganz rechts) ist OK-Chef von Saalbachs WM-Bewerbung. SN/gepa pictures
Bartl Gensbichler (ganz rechts) ist OK-Chef von Saalbachs WM-Bewerbung.

Der alpine Skizirkus könnte von 2022 bis 2026 mit einer Serie von Großveranstaltungen für Aufsehen sorgen. Ein Schauplatz ist und bleibt aller Voraussicht nach die WM 2025 in Saalbach. Denn wird die für 2021 geplante WM in Cortina wegen der Coronapandemie auf Wunsch der Veranstalter tatsächlich um ein Jahr verschoben, dann gäbe es innerhalb von vier Jahren zwei Olympische Winterspiele und drei Welttitelkämpfe. Italien beantragte wegen der Coronapandemie eine WM-Verschiebung, die der Skiweltverband FIS prüfen wird.

Für WM-Bewerber Saalbach-Hinterglemm, der als Favorit für die Austragung 2025 gehandelt wird, hätte dies laut OK-Chef Bartl Gensbichler aller Voraussicht nach keine Auswirkung. "Denkbar ist derzeit alles. Dass es drei Weltmeisterschaften von 2023 bis 2025 (Courchevel, Cortina, Saalbach?) in Folge gibt, ist für mich persönlich sogar noch realistischer, als dass die WM in Italien im März 2022 direkt nach Olympia in China stattfindet", sagt Gensbichler. Saalbach wäre dann der Abschluss einer Alpen-WM-Serie, ehe 2026 die Olympischen Spiele in Cortina über die Bühne gehen.

Die WM 2025 wird spätestens im nächsten Frühjahr, also mit einem Jahr Verspätung, vergeben. Gensbichler sieht dieser Entscheidung sowie dem kommenden Weltcupwinter optimistisch entgegen: "Vielleicht muss man auf ein volles Zielstadion verzichten, aber ich sehe kein Problem, dass die Zuschauer an den Strecken entlang positioniert werden können."

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