Der Fall Plassnik ist ein Lehrbeispiel für fahrlässige Empörung

Im Pingpong von Boulevard und Populisten unterliegen Fakten der Interpretation. Journalismus muss den Unterschied aufzeigen.

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Die ehemalige Außenministerin Ursula Plassnik ist heute Österreichs Botschafterin in der Schweiz. Dort hat sie der Denkwerkstatt Avenir Suisse ein aufsehenerregendes Interview gegeben. Denn ihre Antworten wirken für eine Diplomatin ungewöhnlich kritisch gegenüber dem Gastland. Die massenhafte Verbreitung dessen, was sie angeblich gesagt hat, ist allerdings ein Musterbeispiel für demokratiegefährdende Wechselspiele von Medien und Parteien.

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