Die Misserfolgsförderung von gestern als Geldwunsch von heute

"Österreich/oe24" sendet zwar noch nicht bundesweit Radio, zahlt aber Onlinenutzer für das Verweilen auf der Website.

Autorenbild

Als Wolfgang Fellner 2006 endlich seine jahrelang zuvor angekündigte "Neuerfindung der Tageszeitung" präsentierte, die sich letztlich dann bloß als "Österreich" entpuppt hat, sparte er nicht mit Hohn über die Mitbewerber. Geradezu prophylaktisch nannte er jene Presseförderung eine "Misserfolgsförderung", mit deren geringer dotiertem, dem "allgemeinen" Teil nahezu alle Blätter bedacht werden. Heute aber stellt Fellner sich nicht nur dafür, sondern auch um die wesentlich lukrativere "besondere" Subvention "zur Erhaltung der regionalen Vielfalt" an, die bisher nur "Standard", "Presse", "Neue Vorarlberger Tageszeitung" ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 20.10.2020 um 11:11 auf https://www.sn.at/kolumne/mediathek/die-misserfolgsfoerderung-von-gestern-als-geldwunsch-von-heute-73953388