Unterschiedliche Schausteller von Medienmacht

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Medienpolitik in Österreich heißt, den ORF an die Kandare zu nehmen und den Boulevard durch Inserate ruhigzustellen. Das bedeutet für den öffentlich-rechtlichen Anbieter die Infragestellung seiner Gebührenfinanzierung. Denn der Widerspenstigen Zähmung funktioniert am besten durch Existenzängste. Unterdessen ließen 2018 allein die Ministerien fast zwölf Millionen Euro an "Kronen Zeitung" und "Heute" (beide bestimmt von der Familie Dichand) und "oe24/Österreich" (gehört der Familie Fellner) fließen. Das ist um ein Drittel mehr als die gesamte Bundespresseförderung.

Wenn nun der ORF ...

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