Ganz Europa in einer Hand

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Mein Europa Michaela Hessenberger

Schottland im Juni vor einem Jahr: Die Straßen werden rarer, je weiter man mit dem VW-Bus gen Norden rumpelt. Als Beifahrerin mit Navigatoren-Aufgaben jongliert man mit Landkarte und Handy auf der Suche nach einem Campingplatz für diese Nacht. Das Navi auf dem Smartphone weist schließlich den Weg - und zwar gratis. Vorbei sind die Zeiten horrender Telefonrechnungen, sobald man das Telefon im EU-Ausland nutzt oder es gar wagt, kurz im Internet zu surfen. Die Roaminggebühren sind gefallen und man nutzt alle Dienste zu denselben Konditionen wie zu Hause. Auch digital ist Europa zusammengerückt. So ist es möglich, Fotos von wilden Cliffs und endlosen Mooren an Familie und Freunde zu senden - um Lust auf ein wildes, unbekanntes Europa zu machen.

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