Mistsackerl auf Tour d'Europe

Autorenbild
Mein Klima Michaela Hessenberger

Einer der Grundsätze für den sogenannten grünen Tourismus ist, keinerlei Müll dort in der Natur zu hinterlassen, wo man sich in den Ferien so herumtreibt. Gut, das sollten einem auch Kinderstube und Hausverstand gebieten. Dennoch ist es löblich und wird von anderen Campern mit anerkennendem Nicken goutiert, wenn man zwischen Frankreich und Schottland vor der Weiterfahrt alles einsammelt - und tatsächlich mitnimmt.

Extra-Vorbildliche haben nicht nur zu Hause ein ausgeklügeltes und auf ihr Bundesland abgestimmtes Trennsystem, sondern auch im VW-Bus. So kann es kommen, dass Verpackung diverse Kilometer zurücklegt - weil sich im Urlaubsland kein geöffneter Recyclingplatz auftut, zum Beispiel. Und weil man mit viel besserem Gewissen zu Hause trennt, als im Urlaub verschiedene Materialien zusammen in einen Container zu werfen.

Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:30 auf https://www.sn.at/kolumne/mein-klima/mistsackerl-auf-tour-d-europe-74085670

Kommentare

Schlagzeilen