Ein "Pongauer" räumt die Doppelszene auf

Oliver Marach und Alexander Peya setzen ihren Erfolgslauf auch bei den French Open fort. Einer davon ist heuer vielleicht in Salzburg zu sehen.

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Netzroller Christian Mortsch
Doppelspezialist Alexander Peya erlebt mit fast 38 seinen zweiten Frühling. SN/gepa
Doppelspezialist Alexander Peya erlebt mit fast 38 seinen zweiten Frühling.

Österreich hat bei den French Open schon zehn Matches gewonnen. Vier Siege gehen auf das Konto von Mitfavorit Dominic Thiem, für den Rest waren zwei der weltbesten Doppelspieler verantwortlich. Oliver Marach, mit seinem Partner Mate Pavic das aktuell weltbeste Duo, setzte seinen Erfolgslauf bisher auch in Paris fort und steht wie Alexander Peya mit Nikola Mektic im Viertelfinale. Für Marach läuft es seit dem Wimbledonfinale seit fast einem Jahr wie am Schnürchen. Der Triumph bei den Australian Open und weitere drei Turniersiege machten die kroatisch-österreichische Paarung zur Nummer eins der Welt. "Es läuft unglaublich. Und auch hier ist wieder alles möglich", sagt der 37-jährige Steirer.

Peya wiederum hatte noch bis Februar eine Durststrecke und kämpfte sich ebenfalls an der Seite eines Kroaten wieder in die Top-20, in der Jahreswertung sind die beiden sogar die Nummer vier. "Wenn ich denke, dass ich im September noch die Nummer 74 war, dann macht mich das stolz, noch einmal so zurückgefunden zu haben", sagt der bald 38-jährige Wiener. Nach dem Titel in Madrid will sich der US-Open-Finalist endlich auch den Traum von einem Grand-Slam-Sieg erfüllen. Und für das Davis-Cup-Heimspiel im September gegen Australien scheint Österreich ein fast unschlagbares Doppel zu haben. Zuvor könnte Peya auch in Salzburg zu sehen sein. Er verstärkt wie der aktuell verletzte Julian Knowle den TC St. Johann in der Bundesliga +35.

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