Spielberg-Sieger Jorge Martin stammt aus KTM-Schmiede

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Pole Position Michael Switil
Jorge Martin hatte Grund zum Jubeln. SN/AFP
Jorge Martin hatte Grund zum Jubeln.

Am Sonntag erfüllte sich Jorge Martin mit seinem ersten Sieg in der MotoGP einen Kindheitstraum. Tags zuvor hatte sich der Rookie mit einer Rekordrunde in Spielberg schon die Pole Position gesichert. "Das ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zu meinem ganz großen Ziel, Weltmeister zu werden", sagte der Pilot von Pramac-Ducati, der den Sieg seinem Großvater widmete. Dass der Spanier bereits in seinem sechsten MotoGP-Rennen triumphiert, kam überraschend, denn bei einem Sturz vor dreieinhalb Monaten in Portimão zog sich der WM-Zwölfte acht Knochenbrüche zu und verpasste danach mehrere Rennen.

Einen großen Anteil am Premierensieg des Madrilenen haben auch KTM und Red Bull. Seine ersten Gehversuche im professionellen Motorsport unternahm der 23-Jährige nämlich im Red Bull Rookies Cup. Die Nachwuchsserie konnte Martin 2014 souverän vor dem amtierenden Weltmeister Joan Mir für sich entscheiden. Nach einem Weltmeistertitel mit Honda in der Moto3 war Martin in den vergangenen beiden Jahren für das Team von KTM-Ajo in der zweithöchsten Motorrad-Klasse aktiv. Sein Aufstieg bei KTM in die MotoGP galt als beschlossene Sache, ehe der Madrilene aus seinem Vertrag ausstieg und zu Pramac-Ducati wechselte. Für das Satellitenteam des italienischen Herstellers holte Martin nun den ersten Sieg in der Königsklasse. Schon kommendes Wochenende will der "Martinator" die Erfolgsserie prolongieren und seinem großen Ziel, Weltmeister zu werden, einen Schritt näher kommen: "Beim nächsten Mal will ich gleich wieder um den Sieg mitfahren", erklärte das neue Siegergesicht.

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