Weiße Bullen dank Hamilton-Strafe in der Türkei auf Siegeskurs

Red Bull startet beim Formel-1-Rennen in der Türkei mit einer Speziallackierung. Lewis Hamilton bekommt einen neuen Motor.

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Pole Position Michael Switil
Max Verstappen steuert in der Türkei einen weiß-roten Red-Bull-Boliden. SN/imago images/Motorsport Images
Max Verstappen steuert in der Türkei einen weiß-roten Red-Bull-Boliden.

Der WM-Kampf in der Formel 1 zwischen dem amtierenden Weltmeister Lewis Hamilton und seinem Herausforderer Max Verstappen wird sich an diesem Wochenende weiter zuspitzen. Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten vor dem Grand Prix der Türkei in Istanbul am Sonntag (14 Uhr/live ServusTV).

Vor dem 16. Saisonlauf deuten alle Vorzeichen darauf hin, dass Hamilton die erst in Sotschi eroberte WM-Führung nur zwei Wochen später bereits wieder verliert. Denn beim 36-jährigen Briten musste im Vorfeld des Rennens in Istanbul der Verbrennungsmotor gewechselt werden. Das bedeutet eine Rückversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze. Im Vorjahr, als die Türkei kurzfristig als Austragungsort einsprang, konnte der Mercedes-Pilot das Regenrennen am Bosporus souverän für sich entscheiden.

Auch in diesem Jahr springt die Türkei wieder als Ersatz ein, denn eigentlich hätte an diesem Wochenende das Formel-1-Rennen im japanischen Suzuka stattfinden sollen. Es wäre das Abschiedsrennen Hondas vor heimischer Kulisse gewesen. Die Japaner kehren der Königsklasse des Motorsports am Saisonende, wie bereits berichtet, den Rücken. Aus diesem Grund sind Verstappen und Teamkollege Sergio Pérez in der Türkei mit einer Speziallackierung unterwegs. Die beiden Piloten werden als Hommage an Honda und die japanischen Fans einen weiß-rot lackierten Boliden steuern. Schwesterteam AlphaTauri fährt in Istanbul mit der japanischen Dankesformel "Arigato" am Heck.

"Nachdem das Rennen der Pandemie zum Opfer gefallen ist, wollten wir das Wochenende nicht vorbeiziehen lassen, ohne Honda zu würdigen", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

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