Was das Gedenkjahr 2018 bringen könnte

Die Geschichtsschreibung ändert sich, vor allem in Gedenkjahren. Man darf gespannt sein.

Autorenbild

Geschichte ist keine exakte Wissenschaft, sondern unterliegt einem ständigen Wandel. Jede Generation schreibt sich ihre Geschichte neu, indem sie scheinbar unumstößliche Wahrheiten umstößt und neue Sichtweisen auf die Vergangenheit entwickelt.

Wichtige Treiber in diesem Prozess sind Gedenkjahre. Im Vorfeld des Jahres 2014, als die Welt des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges gedachte, legte der australische Historiker Christopher Clark sein Aufsehen erregendes Buch "Die Schlafwandler" vor. Darin ersetzte er die bis dahin allgemein gültige These von der alleinigen Kriegsschuld des Deutschen Reichs und Österreich-Ungarns durch die Auffassung, dass es vielmehr Frankreich und Russland gewesen seien, die mit Hilfe Serbiens die Lunte für den Ersten Weltkrieg legten.

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