Innerösterreichische Sprachverwirrung

Über die unterschätzte Gefahr von Dialekten und was man dagegen tun könnte.

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Ich musste mich als Kind an manche Vokabeln meines Vaters gewöhnen, in dessen Pongauerisch zum Beispiel die Farbe "Roud" statt "Roat" existierte und der mich männlichen Jungspund als "Beasch" bezeichnete und nicht als "Budl" wie die eingeborenen Lungauer Verwandten. Und dabei ist das Murtal über das Murtörl und die Tofernscharte nur 30 Kilometer vom Gasteinertal entfernt. Da ist es dann kein Wunder, dass die sprachliche Verständigung zwischen lange Zeit in abgelegenen Schluchten sozialisierten Tirolern und im babylonischen Schmelztiegel legierten Wienern ...

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Aufgerufen am 01.12.2020 um 07:25 auf https://www.sn.at/kolumne/querschlaeger/inneroesterreichische-sprachverwirrung-86903701