Solange das Eis noch hält Mit dem Expeditionsschiff in die Antarktis

Das Virus aus China - ein stiller Begleiter in Richtung Antarktis

Das Wetter gilt als der große Unsicherheitsfaktor bei Reisen in die Antarktis. Aber nun wirft selbst das Coronavirus aus China seine Schatten bis auf den siebten Kontinent. Die Verwaltung der US-Basis McMurdo sagte einen fest eingeplanten Besuch kurzfristig ab.

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Der Pilot verlässt in Bluff die „Ortelius“, die Richtung Antarktis aufbricht. SN/willi germund
Der Pilot verlässt in Bluff die „Ortelius“, die Richtung Antarktis aufbricht.

Aus Furcht vor dem Krankheitserreger will McMurdo, einer der größten und logistisch wichtigsten Stützpunkte in der Antarktis, in dieser Sommersaison erst einmal keine Besucher mehr empfangen. An Bord unseres Schiffs, der "Ortelius", fehlen auch vier Passagiere. Sie mussten zu Hause bleiben, weil sie während der letzten 14 Tage vor Abfahrt in China waren.

Ein abergläubischer Seemann würde angesichts solcher Widrigkeiten wahrscheinlich darüber nachsinnen, ob die ganze Reise unter einem schlechten Stern steht. Schließlich wehte uns seit dem Ablegen ...

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Aufgerufen am 29.09.2020 um 12:56 auf https://www.sn.at/kolumne/solange-das-eis-noch-haelt/das-virus-aus-china-ein-stiller-begleiter-in-richtung-antarktis-83633107