Die bessereWahl: Emil

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Spitze Feder | Alltagsbeobachtungen Fritz Pessl

Was tut man am Wahlsonntag
mit einem knapp drei Jahre alten Goldendoodle, der Hummeln im Hintern hat und es liebt, schon in der Früh Gassi zu gehen? Man verbindet das Notwendige mit dem Nützlichen und nimmt den Hund einfach mit. Zum Wahllokal und in die Wahlzelle (hoffentlich ist das jetzt kein Wahlanfechtungsgrund). Die Wahl fiel plötzlich ganz leicht: Schnell noch den Namen "Emil vom kleinen Diamantenschloss" auf den halb leeren Zettel dazu gefügt und dort sein Kreuzerl gemacht. Erleichterung. Denn eines ist gewiss: Emil ist höflich, er hat absolut gute Manieren und bellt bei TV-Duellen - im Gegensatz zu manch anderem - nur, wenn er in die Enge getrieben wird. Man darf schon gespannt sein auf sein erstes Staatsbankett mit Donald Trump.

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