Ein Königreich für Bier und Kini

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Spitze Feder Peter Gnaiger

Es soll ja Leute geben, die meinen, dass ein Burkini etwas mit dem Islam zu tun habe. Das ist Blödsinn. Der Burkini gehört genauso wenig zum Islam wie der Dirndlflugtag zum Christentum. Obwohl: Wie war das noch einmal, als die ersten Damen unter dem Deckmantel "oben ohne" ihre Brüste zeigten? Da haben wir auch zunächst noch schön geschaut. Heute haben wir uns längst davon abgesehen.

Apropos "abgesehen": Eine deutsche Frauenrechtlerin forderte kürzlich das Verbot von schwabbeligen männlichen Bierbäuchen in Freibädern. Diese Bäuche nannte sie "Bierkinis". Damit wird die Dame zumindest in Bayern nicht durchkommen. Da steht Kini nämlich für König. Und ihrem Kini hängen die Bayern wehmütig nach, ihrem Bier sowieso. Wir werden uns an Burkinis gewöhnen - Bierkinis machen uns auch nichts aus.

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