Erinnerung an das Sommerloch

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Spitze Feder | Alltagsbeobachtungen Martin Behr

Na gut, Nanni, ein ausgebüxtes Bennett-Känguru, ist wochenlang durch die steirischen Weinberge gehüpft. Und in Kärnten gibt es immer wieder Bärensichtungen (aber noch keine Problembären). Aber war's das schon mit den Geschichten, die das rot-weiß-rote Sommerloch in den Medien füllen sollen? Geht da nicht noch mehr? Sind die Kärntner Drau-Krokodile für immer verscheucht? Wo bleiben sie, die widerspenstigen Kühe, die auf der Flucht vor dem Schlachter auf Polizeiautos losgehen, die einsamen Gürtelbären in der Großstadt oder der angebliche Killerwels, der sich von jungen Hunden ernährt? In Ermangelung tierischer Schlagzeilen fällt einem bloß der eigene Kater ein, der einen Heißhunger auf Gurkenschalen (!) hat. Gähn. Sommerloch, ade.

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