Grazie an dasSmartphone

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Spitze Feder Ernst Strobl

Jedes Mal das ärgerliche Phänomen: Kaum am italienischen Urlaubsort eingetroffen, sind alle jemals gelernten Vokabeln so gut wie vergessen. Gerade die Sachen, die auf Italienisch so ähnlich klingen wie "Fisch" (pesce) und "Pfirsich" (pesca). Wozu gibt's die Übersetzer-App am Smartphone? Mit Mikrofon- und Lautsprecherfunktion. Also ein Versuch: "Pfirsich", langsam und deutlich. Die schnarrende Frauenstimme sagt "Quaranta"! Häh? Heißt das nicht 40? Nochmals "Pfir-sich". Und wieder "Quaranta". Geistreicher Zuruf der Urlaubspartnerin, "sag doch Pfirsiche!" "Pesche" kommt als Antwort, endlich. Beim appetitlichen Obststand am Markt hätte "Un chilo di quaranta" ja eine nette Blamage ausgelöst. Grazie, Smartphone.

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