König ohne Sitz, Putin mit Pinscher

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Spitze Feder | Alltagsbeobachtungen Ines Hinterkörner

Der dritte Wiener Gemeindebezirk wird zum Parcours der Mächtigen. Kürzlich hat man im Bus einen Mann gesehen, der dem ehemaligen spanischen König wie aus dem Gesicht geschnitten war. Habitus, Gestik: eindeutig royal. Auch die Mimik - er musste stehen, der Bus war voll - stoisch und souverän (auch wenn er vielleicht gedacht haben mag: "Ein Königreich für einen Sitzplatz!"). Wie es sich für Könige eben gehört. Ganz ehrlich, wer weiß denn schon, was Ex-Monarchen in ihrer Freizeit so treiben? Könnte doch sein, dass sie inkognito Bus fahren!

Ebenfalls gesehen - und regelrecht gerissen hat es einen dabei - hat man Wladimir Putin. Aber das war nicht der echte. Denn der würde sich nie mit einem Pinscher an der Leine in der Öffentlichkeit zeigen. Andererseits: Man kann nie wissen . . .

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