Von Tomaten und Paradeisern

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Spitze Feder Fritz Pessl

Herrlich. Prachtvoll reife, rote Tomaten aus dem eigenen Garten zu ernten. Das Problem ist nur, man lebt seit vielen Jahren in Wien und da gleicht es einer Majestätsbeleidigung, wenn Tomaten auf den Tisch kommen. Paradeiser, heißt es da. Warum? "Das ist wurscht. Und überhaupt: Du bist doch kein Piefke!" Egal ob Tomaten oder Paradeiser - sie schmecken köstlich. Aromatisch und süßlich, nach Sonne und Sommer. Wie man das Gemüse aus Omas Händen noch kennt. Und nicht nach Supermarkt, wie sonst das ganze Jahr.

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