Trump und die Wissenschaft

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Strickers Klimablog Martin Stricker

Das Phänomen ist bekannt: Klimawandel habe es immer gegeben, der Einfluss des Menschen sei nicht bewiesen - das sagt so mancher, der die Realität einfach nicht wahrhaben will, unter ihnen auch Donald Trump, der nächste US-Präsident.

Dass unsere Zivilisation die jetzige Erderwärmung massiv anheizt, und zwar in einem nie da gewesenen Ausmaß, ist allerdings keine Glaubensfrage, sondern Stand der Wissenschaft. Darauf wies kürzlich Gina McCarthy hin, noch Chefin der US-Umweltbehörde. Falls Trump und seine Truppe an Ölbaronen die Klimaschutzregulierungen in den USA zurückschrauben wollten, so könnten sie das natürlich tun, betonte McCarthy. Allerdings müssten sie bis zum Höchstgericht beweisen, dass die Klimawissenschaft, auf deren Basis die Vorschriften erlassen wurden, irrt.

Wir freuen uns auf diese rechtliche Auseinandersetzung.

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