Wo Massentourismusein Menschenrecht wird

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Es herrscht ein gewisser Erklärungsnotstand. Die Geduld der Restbevölkerung der Mozartstadt ist angesichts des immer gnadenloseren Verkaufs ihres Lebensraums strapaziert. Besonders die Tagestouristen, zahlreich wie sonst nur die Ameisen, verwandeln die einst so schöne Stadt in einen wuselnden Andenkenladen.

Angesichts lauter Rufe nach Beschränkung ist guter Rat teuer, aber Bert Brugger, Langzeitchef der Tourismus Salzburg GmbH, hat ihn gefunden. Weil der Massentourismus, so das Argument, ist ein Grundrecht, ein Menschenrecht, allerheiligst also und somit erhaben über irdische Kompetenz. ...

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Aufgerufen am 29.10.2020 um 09:33 auf https://www.sn.at/kolumne/strickers-stammtisch/wo-massentourismusein-menschenrecht-wird-65363182