Cool, knackig - Knackeria!

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Teufelsküche Peter Gnaiger

Neulich besuchte ich wieder einmal den Koch meines Vertrauens. Der ist in Eggelsberg daheim und heißt Bernhard Gössnitzer. Ich erzählte ihm von Leuten, die mit dem Auto 50 Kilometer fahren, um bei einem Street Food Festival Fast Food bei Food Trucks zu kaufen - und dass man dafür sogar Eintritt verlangen könne. Gössnitzer zuckte nur mit den Schultern und meinte, das liege wohl in der Natur des Menschen. Warum würde er sonst Energy Drinks kaufen, wenn er viel billiger "White Cow" - also Milch - haben könnte. "Teuer muss es sein - und cool", fügte er hinzu.

Dann fiel ihm ein hippes Konzept ein: die "Knackeria". Das Ausgangsprodukt dieser Fast-Food-Kette ist die Knackwurst - auch Maurerforelle genannt. Unter den ersten Entwürfen sind die Zubereitungsarten (von oben) "À la Nature", "Geschnittene Bäuerin" (der Klassiker), "Ibmer Moorfrosch", "Obertrumer Krake" und "Höllerersee-Hummer". Jetzt muss die Knacker nur noch teuer werden. Dann wird das was.

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