Kultur

Ärger um Einladungen zu den Globes: Rose McGowan übergangen

Nach den Protesten bei den Golden Globes gegen sexuelle Übergriffe in der Filmbranche beklagen zwei Wortführerinnen in der Weinstein-Affäre die Verlogenheit der Hollywood-Szene.

Rose McGowan (Archivbild). SN/AP
Rose McGowan (Archivbild).

Die Schauspielerinnen Rose McGowan und Asia Argento kritisierten am Montag (Ortszeit), weder zur Preisverleihung eingeladen noch zur "Time's Up"-Protestkampagne befragt worden zu sein. "Ich schätze, ich bin nicht mächtig oder Hollywood genug. Ich bin stolz, hinter den Kulissen zu arbeiten", twitterte Argento.

An die "Charmed"-Darstellerin McGowan gerichtet, schrieb Argento auf Twitter: "Niemand sollte vergessen, dass du die Erste warst, die das Schweigen brach." Daraufhin antwortete McGowan: "Und nicht einer der originellen, schwarz tragenden Leute, die nun unsere Vergewaltigungen anerkennen, hätte sonst einen Finger krummgemacht. Ich habe keine Zeit für Hollywood-Verlogenheit." McGowan und Argento zählen zu den ersten Frauen, die über sexuelle Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein berichtet haben. Dieser wies über sein Sprecher-Team mehrfach Vorwürfe von "nicht einvernehmlichem Sex" zurück.

(Dpa)

Aufgerufen am 22.06.2018 um 09:32 auf https://www.sn.at/kultur/aerger-um-einladungen-zu-den-globes-rose-mcgowan-uebergangen-22727026

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