Kultur

"Alien: Covenant" im Kino: Es gibt kein Entrinnen

Mit "Alien: Covenant" kehrt Ridley Scott zurück zu den spitzzähnigen Tugenden seines legendären Sci-Fi-Horrorfilms.

Irgendwann in der Zukunft, irgendwo im Weltall: Das Raumschiff "Covenant" ist voller Siedler und unterwegs zu einem Planeten, wo es besser sein soll. Der einsame Android David (Michael Fassbender) wacht über die menschliche Besatzung, die im kryptogenen Tiefschlaf einer heilen Zukunft entgegendämmert.

Da beschädigt eine gewaltige Explosion das Schiff, es gibt Verletzte, sogar Tote, und die akut erwachte Crew muss ausrücken, um das Schiff zu reparieren. Und dort, ganz draußen an den äußeren Rändern eines beschädigten Sonnensegels, empfängt einer der Raumfahrer ein Signal aus dem Nirgendwo: aus gerechnet John Denvers Country-Hadern "Take Me Home, Country Roads". Tief erschüttert beschließt Captain Oram (Billy Crudup) gegen den Rat seiner Ersten Offizierin Daniels (Katherine Waterston), der Quelle zu folgen, denn dieser Song kann nur Gutes verheißen.

Und wirklich: Erste Scans deuten auf einen Planeten hin, der viel besser zur Besiedlung geeignet scheint als das Missionsziel. Also fliegt ein Teil der Crew zur Pla netenoberfläche, darunter Daniels, der getreue David und eine Handvoll Wissenschafter. Mit haarsträubender Naivität stapft man durch ein unbekanntes Ökosystem und trifft unversehens auf Reste einer Riesenstadt.

(SN)

Aufgerufen am 18.06.2018 um 05:54 auf https://www.sn.at/kultur/alien-covenant-im-kino-es-gibt-kein-entrinnen-12116863

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