Kultur

3.100 Jahre alter Bronzeschatz bei Durchsuchung aufgetaucht

Einen rund 3.100 Jahre alten Bronzeschatz hat die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung im November in Querfurt, Sachsen-Anhalt sichergestellt. Insgesamt handelt es sich um eine Bronzetasse, drei bronzene Anhänger sowie 94 bronzene Beschläge. "Das ist ein Opferfund, die Stücke wurden als Opfer an die Götter im Boden vergraben", so Landesarchäologe Harald Meller im Landesmuseum Halle.

"Beschläge und Anhänger gehörten zu einem Pferdegeschirr, das Leder ist natürlich nicht mehr vorhanden" erklärte der Archäologe weiter. Die Stücke wurden Mitte September auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten. Ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger wurde darauf aufmerksam und benachrichtigte das Landesmuseum.

Quelle: Apa/Dpa

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