Kultur

Archäologen legten im Burgenland römisches Dorf frei

Archäologen des Vereins PannArch haben in Müllendorf im Bezirk Eisenstadt-Umgebung die Reste eines römischen Dorfes freigelegt. Gefunden wurden Teile von mindestens fünf Gebäuden, sagte Gregor Schönpflug im ORF. Auf dem nun entdeckten Gebiet soll über einen Zeitraum von rund 300 Jahren Handel betrieben worden sein.

Schönpflug zufolge handelt es sich bei dem Fund um einen "sogenannten genannten römischen vicus, eine Art kleinstädtische Struktur, die hauptsächlich von Handel, Handwerk und Dienstleistungen geprägt ist". Zum Vorschein kamen die Überreste, nachdem für einen Neubau der Neuen Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft ein altes Bauernhaus abgetragen worden war.

Wie auch die "Kronen Zeitung" berichtete, werden die Grabungen in Müllendorf noch mehrere Wochen andauern. Die Funde - unter anderem 120 Münzen, Schmückstücke und alte Keramiken - werden restauriert und sollen danach im Landesmuseum ausgestellt werden.

Quelle: APA

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