Kultur

Aus für Pläne zu Udo-Jürgens-Museum in Klagenfurt

Die im vergangenen Herbst ventilierten Pläne, in Klagenfurt ein Udo-Jürgens-Museum einzurichten, werden nicht realisiert. Laut Medienberichten hat der Initiator, der Eventprofi Hannes Jagerhofer, das Projekt fallenlassen. Als Grund gab er "rechtliche Probleme" an.

Jürgens wurde 2001 zum Ehrenbürger der Stadt Klagenfurt SN/APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene
Jürgens wurde 2001 zum Ehrenbürger der Stadt Klagenfurt

Der unter anderem als Veranstalter von Beachvolleyball-Turnieren bekannte Jagerhofer besitzt in der Innenstadt eine Immobilie, die so genannte Villa "Herbertstöckl" am St. Veiter Ring, dazu hat er die angrenzende Villa mit 8.000 Quadratmeter Grund dabei langfristig gemietet. Dort sollte nach dem Konzept Jagerhofers, der mit Udo Jürgens befreundet war, das Museum entstehen. Angedacht war eine digitale Erlebniswelt, die in einem Nebengebäude eingerichtet werden sollte. Jagerhofer sprach von 300.000 Besuchern pro Jahr.

Nun ist das Projekt "gestorben", es hätten sich Unsicherheiten von Seiten der Familie von Udo Jürgens gezeigt. Beide Kinder, John und Jenny, hätten sich zwar die Pläne angeschaut, wären dafür auch nach Kärnten gereist, doch die folgenden gemeinsamen Verhandlungen hätten sich ins Endlose gezogen. Daher habe er sich entschieden, die Sache nicht weiter zu verfolgen.

Udo Jürgens, 1934 in Klagenfurt geboren und 2014 in der Schweiz gestorben, war 2001 zum Ehrenbürger der Stadt Klagenfurt ernannt worden. Hier hatte er seine ersten Auftritte im Cafe Lerch. Jürgens komponierte mehr als 1.000 Lieder und verkaufte mehr als 100 Millionen Schallplatten und CDs.

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