Kultur

Ausstellung über Zerstörung von Kulturgütern in New York

Palmyra, Hatra und Dura Europos: Die absichtliche Zerstörung und Plünderung von Ausgrabungsstätten, Denkmälern und Museen in Ländern wie Syrien oder dem Irak ist Thema einer neuen Ausstellung im New Yorker Metropolitan Museum. Die Schau "The World Between Empires" zeigt ab kommenden Montag rund 190 antike Skulpturen, Wandgemälde, Schmuckstücke und andere Objekte aus Vorderasien.

Einerseits beschäftige sich die Ausstellung mit Kultur, Religion und Handel in der Antike, andererseits werfe sie aber auch "komplexe Fragen zur Erhaltung des Kulturerbes dieser Region" auf, sagte der österreichische Museumsdirektor Max Hollein. So zeigt die Schau beispielsweise Interviews mit Experten, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Unter allem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte Kulturgütern in Syrien und im Irak in den vergangenen Jahren massiven Schaden zugefügt.

Quelle: Apa/Dpa

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