Kultur

Belinda Kazeem-Kaminski erhält Camera Austria Preis

Der Camera Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie wird heuer an Belinda Kazeem-Kaminski verliehen. Die Autorin und bildende Künstlerin wird für ihre Arbeiten, die eng mit der Erforschung und Hinterfragung kolonialer Geschichte und deren Erbe verknüpft sind, ausgezeichnet. Aus genauer Recherche entstehen "ebenso eindringliche wie poetische Arbeiten, bewusst offen, mitunter brüchig und hypothetisch", würdigte die Jury die Arbeit der Künstlerin.

Künstlerin hinterfragt koloniale Geschichte und deren Erbe SN/APA/Camera Austria/Belinda Kazee
Künstlerin hinterfragt koloniale Geschichte und deren Erbe

Belinda Kazeem-Kaminski wurde 1980 in Wien geboren und setzte bei ihrem Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien den Schwerpunkt auf schwarze feministische und postkoloniale Theorien. Ihr Kurzfilm "Unearthing. In Conversation" wurde unter anderem bei der Diagonale gezeigt.

Der Camera Austria-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen.

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