Kultur

Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2018 an Roman Pfeffer

Der in Wien lebende Künstler Roman Pfeffer ist mit dem Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2018 prämiert worden. Der gebürtige Oberösterreicher erhielt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am Dienstagabend im Leopold Museum und setzte sich damit gegen fünf weitere nominierte Künstler durch. Der Preis wurde heuer zum dritten Mal vergeben, im Vorjahr war Sofie Thorsen ausgezeichnet worden.

Preisstifterin Dagmar Chobot zufolge zeige sich durch die hohe Qualität der Nominierungen, "wie viele zeitgenössische Künstlerinnen gerade in diesem Medium arbeiten, experimentieren und auch reüssieren". Laut Juryurteil finden in Pfeffers Arbeiten "kluge Überlegung, konzeptueller Ansatz und skulpturale Umsetzung zu einer einzigartigen Synthese. Seine Skulpturen und Objekte bestechen durch Eleganz, gelungene Überformungen von Alltagsmaterialien und akribisch entwickelte Transformationsprozesse", so Günter Schönberger, Geschäftsführer der Stiftungspartnerin Bildrecht.

Geboren wurde Pfeffer 1972 in Vöcklabruck. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien sowie am Kent Institute of Art and Design im englischen Canterbury. Seit 2016 lehrt Pfeffer auch im Studiengang TransArts an der Universität für Angewandte Kunst. Neben ihm waren heuer Azra Aksamija, Plamen Dejanoff, Judith Fegerl, Barbara Kapusta und Claudia Märzendorfer für den Skulpturenpreis nominiert.

Quelle: APA

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