Kultur

Denkbilder: Historische Schlüsselmomente prägen die Identität von Staaten

Nicht nur nach außen, auf der Weltbühne, suchen Nationen ihrem Image möglichst viel Glanz zu geben. Auch im Inneren, für die eigenen Staatsbürger, zeichnen Regierende gern das Geschichtsbild - durch Mediendarstellungen, Unterrichtseinheiten und Gedenkakte. Erinnerungspolitik ist wichtig - und kontrovers.

Auf der Weltbühne: China inszenierte sich bei den Olympischen Spielen in Peking als „Reich der Mitte“. SN/gepa
Auf der Weltbühne: China inszenierte sich bei den Olympischen Spielen in Peking als „Reich der Mitte“.

Als global bisher größte Geschichtslektion erschien 2008 die Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Peking. An den Fernsehbildschirmen verfolgten zwei Milliarden Menschen, wie die chinesischen Gastgeber mit Bildern von der Großen Mauer oder der Terrakotta-Armee in Xian die glorreiche Vergangenheit des Landes in Szene setzten. Verweise auf Erfindungen wie Papier und Kompass sollten Chinas kulturelle Geschichte strahlen lassen.

Jedermann konnte konstatieren, in welchem Licht die Machthaber in Peking Geschichte und Gegenwart ihres Landes sehen möchten: Hier präsentierte sich eine ...

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