Kultur

Kurzarbeit bei den Salzburger Festspielen: 242 Mitarbeiter betroffen

Wie zuletzt von der Präsidentin Helga Rabl-Stadler in Interviews mit den SN schon angekündigt, werden die Salzburger Festspiele das Kurzarbeit-Modell der Regierung nutzen.

In der Hofstallgasse und im Festspielhaus ist derzeit wenig los. SN/bernhard flieher
In der Hofstallgasse und im Festspielhaus ist derzeit wenig los.

242 Mitarbeiter werden von den Salzburger Festspielen zur Kurzarbeit angemeldet. Plan sei es, den Kurzarbeitsantrag bis Ende der Woche beim AMS eingereicht zu bekommen, sagte der kaufmännische Direktor des Festivals, Lukas Crepaz, am Mittwoch der Austria Presseagentur. Es geht im Moment um "Feinabstimmungen" mit dem Betriebsrat. Es soll durch diese Maßnahme gelingen, Kündigungen fester Mitarbeiter zu vermeiden.

Wie lange es bei den Salzburger Festspielen Kurzarbeit geben wird, hängt von den Entwicklungen bis zum Sommer ab. Niemand kann im Moment sagen, wie und ob die Salzburger Festspiele stattfinden werden. Es wäre die Jubiläumsausgabe zum 100. Geburtstag. Die Osterfestspiele und zu Beginn dieser Woche auch die Pfingstfestspiele mussten bereits abgesagt werden. Für den Sommer hält man an einem genauen Stufenplan fest. Dieser sieht im Moment vor, dass eine Entscheidung über den Sommer am 30. Mai getroffen werden soll. "Aus unternehmerisches Sicht" sei das die einzig richtige Vorgangsweise. "Je mehr Zeit wir haben, desto mehr kennen wir die Faktenlage zu Corona, weil im Moment ist ja jeden Tag alles anders", sagt Präsidentin Helga Rabl-Stadler schon vor einigen Tagen im Gespräch mit den SN.

Quelle: Sn-bef

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