Kultur

Margarete und das Museum

Wiederentdeckt. Eine Stadt in Belgien, burgundische Fürstenhöfe und eine Österreicherin, die wie eine Heilige verehrt wird. Mechelen zeigt, wie aus diesem Zusammenspiel ein extrem modernes historisches Museum entstehen kann.

Hier ließ sich sicher gut feiern. Der Stadtpalast von Hieronymus van Busleyden in Mechelen war einer der ersten im Stil der Renaissance außerhalb Italiens, mit Innenhöfen, Bogengängen, großen Sälen mit herrlichen wandfüllenden Gobelins und einer berühmten Bibliothek. Der Besitzer war Humanist und Mäzen sowie Mitglied des Großen Rats, einer Art obersten Gerichtshofs, der seinen Sitz in der Stadt rund 40 Kilometer nördlich von Brüssel hatte, damals Hauptstadt der burgundischen Niederlande. Er hatte in Padua Recht studiert, von dort moderne Ideen mitgebracht und in seinem neuen Heim umgesetzt, das ab 17. Juni das neue Museum Hof van Busleyden beherbergt.

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