Kultur

Mehlspeis, Fiaker und kesse Blicke: Wie Österreich im Nachkriegsfilm eine Identität suchte

Im Heimatfilm erfand sich Österreich nach 1945 neu. Eine Onlineschau im Haus der Geschichte zeigt die süße Behauptung politischer Unschuld.

Nicht Sissi, sondern die Bäckersnichte Stanzi spielte Romy Schneider im Film „Die Deutschmeister“.  SN/jupiter film/hdgö
Nicht Sissi, sondern die Bäckersnichte Stanzi spielte Romy Schneider im Film „Die Deutschmeister“.

Es gab einmal ein Österreich, in dem besonders knusprige Salzstangerl einem jungen, verliebten Mädel die Gunst des g'naschigen Kaisers Franz Joseph bescheren konnten. Es war jenes Österreich, in dem Beziehungen zwischen Adel und dem sogenannten einfachen Volk voll erotischer Verheißung waren und in dem Schnitzelseligkeit und Walzersehnsucht ebenso identitätsstiftend wie ernsthaft waren.

Dieses Österreich existierte nur in Heimatfilmen, die in den Fünfzigerjahren ihre Hochblüte erreichten. Nun widmet sich das Haus der Geschichte Österreich in einer Online-Ausstellung anhand von ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 23.01.2021 um 10:09 auf https://www.sn.at/kultur/allgemein/mehlspeis-fiaker-und-kesse-blicke-wie-oesterreich-im-nachkriegsfilm-eine-identitaet-suchte-97972486