Kultur

Münchner Residenztheater gibt Abschiedsfest für Kusej

"Wo gehst du hin, wenn du nach Hause gehst?": Unter dieser Frage steht das Abschiedsfest für Martin Kusej am Münchner Residenztheater, das am 24. Juli steigt. Der künftige Burgtheaterdirektor verlässt das Haus nach acht Jahren. In dieser Zeit konnte er die Besucherzahlen stetig steigern, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Der Kärntner selbst war für 13 Inszenierungen verantwortlich.

Mit Herbst übernimmt Kusej das Wiener Burgtheater SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Mit Herbst übernimmt Kusej das Wiener Burgtheater

Waren es in der Spielzeit 2011/12 192.000 Besucher, wurden in der letzten vollständigen Saison 2017/18 243.000 Zuschauer begrüßt. In der jüngsten Spielzeit kam es zu einer Schließung der Hauptspielstätte ab Mai, weshalb sich die Zahlen nicht vergleichen lassen, heißt es aus dem Residenztheater. Der Anteil des jungen Publikums wurde in diesen Jahren von 8,7 auf rund 18 Prozent gehoben, auch die Abozahlen konnte man um 19,2 Prozent auf zuletzt 12.342 (2017/18) steigern.

Mit September beginnt die erste Saison von Kusej am Wiener Burgtheater. Als erste Premiere am 12. September hat der Hausherr Euripides' "Die Bakchen" in der Regie von Ulrich Rasche gesetzt. Kusej nimmt außerdem vier eigene Inszenierungen aus München mit und widmet sich in seiner ersten Wiener Neuinszenierung im November Kleists "Hermannschlacht".

Quelle: APA

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