Kultur

Nationalbibliothek bietet barocke Klaviertänze zum Anschauen

Die Coronapandemie hat der heurigen Ballsaison erneut den Garaus gemacht. Die Österreichische Nationalbibliothek bietet zumindest Tanzmusik im Kopf und zeigt ab morgen, Dienstag, mit "Libro Quarto" die Originalhandschrift einer Sammlung von barocken Klavierwerken - vorwiegend Tänze - aus dem Jahr 1656 im Rahmen der Reihe "Das besondere Objekt" im Prunksaal.

Originale Federstriche des Barockkomponisten Johann Jacob Froberger aus 1656 SN/önb
Originale Federstriche des Barockkomponisten Johann Jacob Froberger aus 1656

Ihr Urheber ist der Barockkomponist Johann Jacob Froberger (1616-1667), der das Genre der Suiten weiterentwickelt habe, schon mit Mitte 30 eine internationale Berühmtheit gewesen, aber am Ende des Barock in Vergessenheit geraten sei, hieß es seitens der ÖNB. Die Originalhandschrift ist in ihrer prachtvollen Ausstattung Kaiser Friedrich III. gewidmet und kann bis 20. März bestaunt werden. Ab 26. Jänner 2022 soll außerdem ein kurzes Video mit spannenden Details zum Objekt auf der ÖNB-Website abrufbar sein.

(S E R V I C E - www.onb.ac.at/)

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