Kultur

Österreicher in Mailand wegen Kunstdiebstahls angezeigt

Ein Österreicher ist in Mailand wegen des Diebstahls millionenschwerer Werke von Rubens (1577-1640) und Renoir (1841-1919) bei einem Kunsthändler im lombardischen Monza am 20. April 2017 angezeigt worden. In den Fokus der Ermittlungen sind acht Personen geraten, drei davon befinden sich in Haft. Die beiden Gemälde konnten sichergestellt werden, berichteten die Carabinieri von Monza.

Die Gemälde wurden in einem Lager in Turin entdeckt und sichergestellt. Dabei handelt es sich um Rubens' "Heilige Familie" und um Renoirs "Mädchen auf der Wiese". Der Wert der Bilder wird auf 26 Millionen Euro geschätzt.

Zwei der mutmaßlichen Täter, die sich als wohlhabende Kunstinteressenten ausgaben, hatten den Händler gebeten, die Bilder in die Innenstadt von Monza zu bringen, um den Kauf abzuschließen. Nach der Unterzeichnung einer Kaufvereinbarung waren sie unter einem Vorwand mit den Gemälden verschwunden.

Ein 30-jähriger Österreicher, der das Auto fuhrt, mit dem die beiden Täter verschwanden, wurde identifiziert und angezeigt. Über seine Identität gaben die Carabinieri auf APA-Anfragen keine Informationen preis.

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