Kultur

Polnischer Filmemacher Kazimierz Kutz gestorben

Der polnische Regisseur Kazimierz Kutz ist tot. Der Filmemacher starb nach langer Krankheit am Dienstag im Alter von 89 Jahren in der Nähe Warschaus, wie die Agentur PAP unter Berufung auf seine Ehefrau meldete. Kutz, der an der Filmhochschule in Lodz studiert hatte, arbeitete zu Beginn seiner Filmkarriere unter anderem mit Polens 2016 verstorbenem Meisterregisseur Andrzej Wajda zusammen.

Später realisierte der 1929 im schlesischen Szopienice geborene Künstler dann seine eigenen Projekte. Ab den 50er-Jahren machte er einen Filmzyklus über seine Heimat Schlesien. In "Das Salz der Schwarzen Erde" (1970) und "Eine Perle der Krone" (1972) porträtierte er die Region, Zentrum der Schwerindustrie, und ihre Bewohner. Kutzs Filme wurden unter anderem auf den Filmfesten in Grenoble und Mailand geehrt. Sein Können war auch am Theater gefragt. Kutz führte unter anderem in den Theaterhäusern in Krakau, Breslau und Warschau Regie.

Quelle: Apa/Dpa

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